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Haus der Jüngsten

„Schatz der Schule - SCHUTZRAUM für Kinder“

 

Biberbau und Spatzennest

Informationen zum Hort und zur Warteklasse der Freien Waldorfschule Sorsum

 

Ab dem Schuljahr 2014/15 wird im Haus der Jüngsten parallel zur bekannten Betreuung in der Warteklasse nun auch eine Betreuung in einer Hortgruppe angeboten.

 

1. Öffnungszeiten und Ferienregelung

 

Der Hort ist montags bis freitags von 11:50 Uhr bis 16:00 Uhr für maximal zwanzig Kinder der Klassen eins bis sechs geöffnet. Parallel dazu bietet die Warteklasse für Kinder der 1. bis 4. Klasse eine Betreuung von 11:50 Uhr bis 13:50 Uhr an. Während dieser Zeit werden alle angemeldeten Kinder gemeinsam vom Betreuungsteam, bestehend aus einem/r Erzieher/in, einem/r Praktikanten/in und zwei Lehrer/innen, betreut. Die Hortgruppe wird anschließend von den Erzieher/innen von 13:50 Uhr bis 16:00 Uhr weiter geführt.

 

Der Hort hat drei Wochen in den Sommerferien sowie in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Jahres-wechsel geschlossen (angeglichen an die Schließzeiten des Marien-Waldorfkindergartens). Die genauen Schließzeiten werden jeweils zum Schuljahresanfang bekannt gegeben. In den übrigen Schulferien findet eine gesonderte Ferienhortbetreung in der Zeit von 8:00 -16:00 Uhr statt. Diese ist für alle Kinder nach vorheriger Anmeldung offen, sofern freie Plätze zur Verfügung stehen.

 

2. Pädagogische Grundlagen

 

2.1. Der Hort arbeitet auf der Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners.

 

Wie auch in der Schule wollen wir im Hort für die Kinder eine Umgebung schaffen, in der sie sich körperlich, seelisch und geistig gesund entwickeln können. So basiert der pädagogische Alltag mit den Kindern  wie auch die Zusammenarbeit mit den Eltern und Lehrer/innen auf dem menschenkundlichen Hintergrund der Waldorfpädagogik.

 

2.2. Der Hort als Ort der Mitte

 

Der Hort bietet den Kindern auf der Suche nach Entfaltungs-, Bewegungs- und Erlebensräumen vielfältige Möglichkeiten. Als Brücke zwischen Unterrichtsende und Zuhause kann er sein:

 

  • Ort für soziales Lernen

· Begegnung im Freien Spiel

· Ehrfurchtsvoller, achtsamer Umgang miteinander, mit der Natur und den Materialien

· Ausflüge

 

 

  • Ort der Geborgenheit und Sicherheit

· Feste Bezugspersonen

· Rückzugsmöglichkeiten

 

  • Ort der Orientierung

· Rhythmische Wochen- bzw.  Tagesabläufe

· Einbettung in die Jahreszeiten

 

  • Ort der Zugehörigkeit

· Schule als zweites Zuhause

· Gemeinsame Feste feiern

 

 

2.3. Regeln im Hort

 

Der Hort bietet vielfältige soziale Erfahrungsfelder. Hier müssen individuelle Wünsche und Bedürfnisse des Einzelnen in ein Verhältnis zur sozialen Gemeinschaft gebracht werden. So lernen die Kinder, Regeln und Verabredungen einzuhalten.

 

  • Wir begrüßen und verabschieden uns
  • Ranzen werden an den dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt
  • Gruppenräume werden ohne Schuhe betreten
  • Es wird Bescheid gesagt, wenn der Raum verlassen wird
  • Wir gehen achtsam miteinander um

 

 

3. Organisation der pädagogischen Arbeit

 

Nach einer kurzen Verschnauf- und Orientierungspause gehört das Mittagsessen im Schulrestaurant genauso zum täglichen Hortablauf wie die Hausaufgabenbetreuung.

Daran schließt sich die Zeit für das Freie Spiel an. Den Kindern wird genügend Zeit und ausreichend Raum angeboten, damit sie frei und nach ihren Bedürfnissen spielen können.

 

Zur Bedeutung des Spielens sagte Astrid Lindgren einmal:

“Kinder sollten mehr spielen, als  viele es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist - dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später ein Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.”  (4.11.1997)

 

Ergänzend  zum Freien Spiel können die  Kinder Angebote wahrnehmen, beispielsweise malen und basteln, handarbeiten und werken, lesen und ruhen, sich im Garten betätigen und bewegen sowie bei der Zubereitung kleiner Mahlzeiten in der Hortküche helfen.

 

Zum Abschluss der gemeinsamen Zeit im Hort treffen sich alle zu einer kleinen gemeinsamen Mahlzeit, um dann zwischen 15:45 Uhr und 16:00 Uhr abgeholt zu werden.

 

Es wird darum gebeten, das Betreuungsteam über das Fernbleiben des Kindes  (z.B. wegen Krankheit) zu informieren sowie rechtzeitig (bis 15:45 Uhr) unter der Tel. 05109/ 52 95 55 anzurufen, falls ein pünktliches Abholen des Kindes nicht möglich ist.

 

 

Stand:  21.07.2014